Fahrrad

Ich hätte in Peking deutlich mehr Fahrräder erwartet. Aber die Straßen werden überwiegend durch Autoverkehr dominiert. Es scheint auch nur eine Verkehrsregel zu geben. Der Stärkere hat immer Recht. In einer kleinen Gruppe geht es mit dem Fahrrad durch die Hutongs in der Innenstadt, durch kleine verwinkelte Straßen und winzige Häuser. Autos sind hier nur selten anzutreffen. Das ist man mit dem Rad gut versorgt. Auf dem lokalen Lebensmittelmarkt werden die Bewohner mit allerlei Frischwaren versorgt. Fische und Frösche werden direkt vor Ort geschlachtet und filetiert. Vorbei an einigen Tempeln geht es dann in ein einfaches Lokal indem wir üppig zu Mittag essen. Lustig finde ich die Tischdecken, die aus einem Stapel dünner Folien bestehen. Beim abräumen kippt die Bedienung die Reste der Teller einfach auf den Tisch und benutzt die Tischdecke wie einen Müllbeutel. Anschließend umfahren wir den Platz des himmlischen Friedens und machen kurze Fotostopps an den vielen imposanten Gebäuden die rund um den Platz gebaut wurden.

Nach der Tour spazieren wir noch durch die Anlage des sehr schön anzusehenden Himmelstempel.  Nach der Radtour ist uns aber nicht danach, uns dort lange aufzuhalten. Wir lassen die Nebenwege ausfallen und spazieren einmal schnurgerade durch die Tempelanlage. Am Ausgang lauert dann die „Taximafia“ und wir müssen erst ein paar weitere Schritte laufen, bis wir ein reguläres Taxi für die Rückfahrt finden können.

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