13. Tag: Essaouira

zur freien Verfügung in Essaouira

Strandspaziergang
Stadtbummel

Hammam
Im Hammam werden Körper und Geist verwöhnt. Zuerst eine Entspannungsmassage bei leiser Musik vom Fuß über die Beine zum Rücken und Kopf. Danach werden die Fingernägel gefeilt, geschnitten und eingecremt bevor der etwa einstündige Aufenthalt im Dampfbad beginnt.
Dort wird man zuerst mit heißem Wasser übergossen und eingeseift, dann legt man sich hin und weicht ein. Dann wieder abspülen und anschließend mit einem Peelinghandschuh abgerubbelt werden. Eincremen mit einer Paste, wieder entspannen und einweichen. Zum Ende noch eine Haarwäsche und abspülen. Die Zeit vergeht dabei wie im Flug.

12. Tag: Ankunft Essaouira

Fahrt nach Essaouira

Zwischenstation an einem Baum voller Ziegen.

image

Besuch einer Kooperative zu Herstellung von Argan-Öl.
Kleiner Stadtrundgang mit Hafen, Festungsanlage.
Abends Sonnenuntergang an der Festung,  erlebt man selten, das nach dem verschwinden der Sonne Beifall geklatscht wird.

image

image

11. Tag: Marrakesch erlaufen

frei für eigene Entdeckungen in Marrakesch

Nur wenige Gehminuten von unserem Hotel entfernt befindet sich der kleine, aber hübsche Garten Yves St. Laurent (Jardin Majorelle), im Zentrum befindet sich eine große Kakteensammlung.
Vor dem Eingang warten zwar eine Menge Taxen, aber alle wollen für Fahrt einen Festpreis vereinbaren und weigern sich mit dem Taxameter zu fahren, so das wir aus dem ersten Taxi aussteigen und beschließen zu Fuß zu gehen. Ein anderer Fahrer bringt uns dann für ein Drittel des ersten Angebotes in die Stadt. Vorbei an Mopeds, Eselkarren und Geschäfte,  als würde man mit dem Auto durch eine Fußgängerzone rasen.
Ein kurzer Abstecher auf die eher zufällig am Weg liegende Moschee,  Koranschule Ben Youssef und ein Spaziergang durch die Souks der Altstadt Richtung Palais El Badil. Bis auf die Außenmauern sind zwar nur noch Ruinen zu erkennen. Aber im Vergleich zur Welt außerhalb der Mauern ist es eine Oase der Ruhe. Unterbrochen vom gelegentlichen Geklapper der zahlreich auf den Mauern nistenden Störche.

image

Von der Terasse aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Dächer der Stadt. Wir nehmen noch das älteste Stadttor Bab Agnaou mit

image

und wollen noch die Gartenanlage Agdal Garden besichtigen. Der Weg führt außerhalb der Stadtmauer entlang, fast am Ziel müssen wir erfahren, das der Garten heute geschlossen ist.

10. Tag: Marrakesch

Stadtbesichtigung von Marrakesch:
Koutoubia-Moschee, Saadische
Gräber, El Bahia-Palast und Hauptplatz Djemaa El Fna

Nach einem für marokkanische Verhältnisse üppigen, umfangreichen Frühstück starten wir zur geführten Stadtbesichtigung um die Punkte programmgemäß abzuarbeiten. Zeitweise hat man das Gefühl, mit dem Bus mitten durch eine Einkaufspassage zu fahren.
Anschließend laufen wir durch das Labyrinth der Souks um zum abschließenden Rundgang in einer Berberapotheke zu landen. Von Gewürzen, Tee, Öle und Salben aller Art, gibt gegen jedes Leid ein passendes Mittelchen. Die sonst für ihre Zurückhaltung bekannte Gruppe scheint in einen Kaufrausch zu fallen.

image

Den Nachmittag verbringe ich auf der Dachterrasse am Djemaa El Fna, von wo man stundenlang das Treiben auf dem Platz beobachten kann. Schlangenbeschwörer, Affendompteure und eine Trommeltruppe, die sich jeden Schnappschuss vorbeikommender Touristen bezahlen lassen. Garküchen die langsam aufgebaut und für den Abend bestückt werden. Polizei welche kleine Händler vertreibt und sich einfach an den Ständen bedient, falls die fliegenden Händler nicht aufpassen und schnell genug abhauen.

image

9. Tag: endet in Marrakesch

am Vormittag Abstecher nach Telouet; Stopp im Dorf
Tizgui zu einem Tee bei einer marokkanischen Familie,
anschließend kurzer Spaziergang durch die Felder
zu einer traditionellen Wassermühle; weiter
durch das Atlasgebirge mit Überquerung Passes Tizi
N‘Tichka; der Tag endet in Marrakesch

Außer einer schönen Gegend,  hat das Hotel leider nicht viel zu bieten. Erst musste ich mich um fehlende Handtücher kümmern, dann war das Leitungswasser so salzig,  das man beim duschen etwa so viel Schaum hatte, wie englisches Bier. 
Die Fahrt durchs Gebirge Richtung Marrakesch war sehr sehenswert.
Das Hotel liegt zwar etwas außerhalb,  aber ist sehr modern eingerichtet und sauber.

8. Tag: 1001 Kasbah

Fahrt zur Dades-Schlucht, Wanderung in der Dades-
Schlucht; Weiterfahrt nach Ouarzazate
(Besichtigung Kasbah Taourirt) und Aït Benhaddou

Die Straße nach Quarzazate ist voll gestellt mit 1001 Kasbah. Auf ein paar mehr oder weniger kommt es nicht an. Auf Serpentinen schlängeln wir uns auf die Schlucht um den phantastischen Ausblick zu genießen. Der leichte Nieselregen bringt das rote Gestein richtig zum leuchten.

image

Nicht alle haben Spaß an der Tour, weil einige mit diversen körperlichen Leiden kämpfen. Mich hat es nur leicht erwischt,  fuhle mich aber etwas platt. Richtigen Appetit kann ich keinen entwickeln. Für die leichten Wanderungen reicht die Kraft aus.
Nach dem Abstecher in einen doch hochpreisigen Teppichladen mit angehängtem Schmuck- und Antiquitätenshop wird der lokale Schnapsladen gestürmt.
Am Hotel angekommen noch eine spätabendliche Erkundung der örtlichen Kasbah inklusive Sonnenuntergang.

image

image

7. Tag: Todra-Schlucht

Sonnenaufgang im Erg Chebbi; anschließend Fahrt
über Erfoud und Tinerhir mit einem Abstecher zur
Todra-Schlucht, Wanderung in der Todra-Oase und der
Todra-Schlucht

Für den Sonnenaufgang müssen wir früh genug aufstehen. Er begleitet uns auf dem Weg zurück ins Hotel, wo Dusche und Frühstück bereit stehen.
Ein kurzer Abstecher zum Fossilienhändler, mit Erklärungen woher sie kommen und wie sie aufbereitet werden bevor es mit mehreren Fotostopps zur Todra- Schlucht geht.

image

Eine kleine Wanderung entlang des Flusses durch kleine Gärten und ein verlassenes Dorf.

image

6. Tag: in der Wüste

Kameltrekking durch die Wüste des Erg Chebbi mit Stopp zum Picknick;
Ankunft im Beduinencamp am Nachmittag, Möglichkeit
zum Aufstieg auf eine Düne zum Sonnenuntergang (1
Übernachtung in Zelten des Beduinencamps am Fuße
der Dünen von Merzouga)

Im Dunkeln angekommen war von der Umgebung nicht viel zu erkennen. Im Hellen ändert sich nichts. Ringsum nur Wüste und Häuser die baufällig aussehen. Es ist auf den ersten Blick nicht erkennbar ob sie sich im Aufbau befinden oder sie ihre Lebensdauer schon überschritten haben. Die Farbe lehmbraun domniert das Stadt Dorfbild.
Die Wolken sind für den Kamelritt recht praktisch,  für die Nacht in der Wüste wünsche ich mir jedoch sternenklaren Himmel.

In der Wüste wirds kein Netz geben, Fortsetzung folgt …

image

Die Kamele erwarten uns bereits. Im gemütlichen Rhythmus werden wir bis zum eintreffen im ersten Camp durch die Dünen geschaukelt. Im Schatten genießen wir das Essen und die Ruhe der Wüste. Wer möchte kann sich mit einem Schlitten oder Snowboard Sandboard an den Hang wagen. Nach einer ausgedehnten Pause reiten wir weiter in das Camp in welchem wir die Nacht verbringen. Der Sonnenuntergang wird wegen der Wolken am Horizont nicht so toll, aber die Schatten der Wüste wirken sehr beeindruckend.

image

Die Nacht beginnt mit Musik am Lagerfeuer. So heiß es am Tag werden kann, so schnell kühlt es ab sobald es Dunkel wird.