7. Tag: Die Ostseite Madeiras

Über Santa Cruz fahren Sie in den Osten der Insel. In der Bucht von Machico betraten João Goncalves Zarco und seine Männer im Jahre 1419 die neu entdeckte Insel. Sie besichtigen die Pfarrkirche und das Fischerviertel am Ortsrand von Machico, das einst zu den ärmsten Vierteln des Ortes gehörte. Nach dem gemütlichen Stadtrundgang fahren Sie weiter zum Aussichtspunkt auf der Halbinsel Ponta de São Lourenco und genießen den atemberaubenden Blick auf die wilde Nordküste. Die östliche Halbinsel ist der trockenste Ort Madeiras. Es regnet selten und der Meereswind fegt oft über die bizarre Felsenlandschaft. Auf der Weiterfahrt passieren Sie den Portela Pass mit einem wunderbaren Blick auf den Adlerfelsen Penha de Aguia und das Dorf Porto da Cruz. In Santo da Serra besuchen Sie die wunderschöne Parkanlage. Den letzten Halt machen Sie in Camacha, dem Korbflechterzentrum der Insel. Hier können Sie den Arbeitern bei der Fertigung der Korbwaren über die Schulter schauen.

6. Tag: Die Pflanzenwelt Madeiras

Der heutige Tag ist den prächtigen Gärten der Insel gewidmet. Sie besuchen die englische Parkanlage Blandy´s Garden mit vielen tropischen und subtropischen Ziergewächsen. Besonders die Kamelien werden Sie begeistern! Oberhalb der Stadt Funchal besuchen Sie den Botanischen Garten. Auf weiten Terrassen und Rabatten gedeihen unzählige endemische und importierte Pflanzen und Bäume. Genießen Sie auch die herrliche Aussicht auf Funchal! Vor Ihrer Rückkehr ins Hotel machen Sie Halt im idyllisch gelegenen Fischerdorf Câmara de Lobos: die Hochburg der einheimischen Fischerei. Am Cabo Girão, einer der höchsten Klippen der Welt, erwartet Sie eine atemberaubende Aussicht auf die bezaubernde Südküste.

Die beiden Gärten sind wunderschön anzuschauen, Gelegenheit für jede Menge Fotos von bunten Blumen.
In Câmara de Lobos gibt es für die Wartezeiten am Ankunftstag als Entschädigung ein paar echte Madeira Cocktails.
Nikita – eine Mischung von Weißwein und Bier, dazu Vanilleeis, Honig plus ein Stückchen Ananas, das ganze mit einem Holzstab mischen und pürieren und fertig ist ein fruchtiger süßer Cocktail

Ohne Titel
Nikita

Von einer der höchsten Steilküsten der Welt, über der Glasbodenplattform, hat man einen genialen Ausblick.

Ohne Titel
Steilküste (großklicken)

Abendessen in der Festung am Hafen von Funchal
Ohne Titel

5. Tag: Der Nordwesten

Der kleine Ort Ribeira Brava war schon früher Durchgangsstation für Händler in Richtung Westen und Norden. Über Rosario gelangen Sie weiter ins Landesinnere und auf die nordwestliche Seite der Insel. Dank einer ins Meer vorspringenden Felszunge und des mit Fischerhäusern bebauten vorgelagerten Eilandes ist Porto Moniz der bestgeschützte und wichtigste Hafen an der Nordküste von Madeira. Der Ort ist vor allem aufgrund seiner natürlichen Meerwasserschwimmbecken bekannt. Nach einem leckeren Mittagessen führt Sie die Fahrt über das Hochplateau Paul da Serra zurück nach Funchal. Unterwegs machen Sie Halt im kleinen Fischerstädtchen Madalena do Mar und besuchen eine lokale Bananenplantage.

Wir verlassen am frühen Morgen das sonnige Funchal und fahren über die Hochebene in den bewölkten kühlen Nordwesten der Insel. Dabei wurde uns extra empfohlen Badesachen einzupacken. Das erste Meerschwimmbecken ist knöchelhoch mit Wasser und Glibber gefüllt, trotz meiner Aquaschuhe verzichte ich auf dessen Benutzung.
Das neuere moderne Meerwasscherschwimmbecken ist aufgrund des kühlen Wetters nur spärlich gefüllt, da aber sonst keine Gelegenheit zum schwimmen im Atlantik mehr besteht werfe ich mich ins kühle Nass.
Das Schwimmbad betrete ich über eine kleine Straße und bin verwundert über die tolle Ausstattung ohne dafür etwas bezahlen zu müssen. Den Grund erfahre ich bei verlassen des Schwimmbads. Die Seitenstraße war lediglich für Bauarbeiten geöffnet, der normale Eingang führt an einem Kassenhäuschen vorbei.

Ohne Titel
klick mich groß

4. Tag: Nonnental und Kolumbus

Die Fahrt führt zunächst zum Pico dos Barcelos. Genießen Sie das Bilderbuchpanorama der Bucht von Funchal! Der Aussichtspunkt des Eira do Serrado im Landesinneren lässt Sie auf das Nonnental hinabschauen. Abschließend verkosten Sie den traditionell hergestellten »Ginja« Kirschlikör und »Bolo de Mel« Honigkuchen.

Das heutige Ausflugsprogramm fällt relativ kurz aus, da nachmittags eine optionale Fahrt auf einem Segelschiff Touristendampfer als „Santa Maria“-Nachbau stattfindet. Ich setze mich in den Park, spaziere an der Strandpromenade und lese ein Buch auf der Sonnenterasse.

3. Tag: Ein Blick ins Innere Madeiras

Die heutige Fahrt führt Sie über den Poiso-Pass zum Pico Arieiro, dem mit 1.818 Metern zweithöchsten Berg Madeiras. Genießen Sie die einzigartige Fernsicht bevor Sie weiterfahren ins Naturschutzgebiet Ribeiro Frio. In Santana sehen Sie die typischen farbenfrohen Spitzdachhäuschen und besuchen den hiesigen Themenpark. Hier dreht sich alles um Kultur, Geschichte, Tradition und Wissenschaft. Der Besuch wird Ihnen interessante Einblicke über das Inselleben verschaffen. Nach dem Mittagessen führt Sie die Fahrt entlang der malerischen Nordküste nach São Vicente ins Vulkanologie-Zentrum. Dieser Tunnelkomplex erstreckt sich über mehrere 1.000 Meter und ist bis heute der Größte dieser Art auf der Insel Madeira. Audiovisuelle Vorführungen demonstrieren anschaulich einen Vulkanausbruch und die Entstehung der Insel.

Kontrastprogramm zu gestern. Heute wird ein ordentliches Stück Bus gefahren, gleichzeitig die längste Etappe der Reise. Der Pico Arieiro ist zwar Luftlinie nur wenige Kilometer von Funchal entfernt, die Anfahrt schlängelt sich über schmale Serpentinen über eine Stunde den Berg hinauf. Für die Aussicht lohnt es sich auf jeden Fall.

Ohne Titel
Panoramablick vom Pico Arieiro (zum vergrößern draufklicken)

Der Themenpark ist ganz nett, macht allerdings einen verwaisten Eindruck. Ein Kino mit Schüttelsitzen und einem Film über Madeira, schöne Blumenbeete und gähnende Leere in der ganzen Anlage. Das Restaurant ist dann auch das Highlight des Parks. Zum Mittagessen gibt es einen lecker zubereiteten Degenfisch.

Der Spaziergang durch die Lavahöhle gestaltet sich schon wesentlich interessanter, ist leider nur von kurzer Dauer, wäre gerne noch weiter und länger durch die Höhlen spaziert.

Ohne Titel
Lavahöhle

Im Hotelzimmer wartet eine kleine Aufmerksamkeit auf mich. Ein super-süßer Schokoladenkuchen und eine Flasche Sekt, mit der ich mir dann einen netten Abend mache. Der tolle Hotelfernseher hat zwar über 40 Sender, aber kein ARD. Am Ende komme ich über einen kleinen Umweg doch noch zum Pokalfinale.

Ohne Titel
Überraschung

Ein herzliches Dankeschön an alle die mir zum Geburtstag gratuliert haben.

2. Tag: Funchal: Amphitheater am Meer

Die Häuser Funchals ziehen sich an 1.200 Meter hohen Gebirgshängen hinauf und bieten einen spektakulären Anblick. Während Ihrer Stadtführung besichtigen Sie die im manuelinischen Stil erbaute Kathedrale. In der berühmten Markthalle ─ Mercado dos Lavradores ─ erwartet Sie ein buntes Treiben. Markthändler bieten Blumen, Früchte, Gemüse und Fisch zum Kauf an. Mit der Seilbahn fahren Sie hinauf nach Monte, dem Villenviertel Funchals. Sie besuchen den tropischen Monte Palace Garten und die berühmte Wallfahrtskirche mit dem Grabmal des österreichischen Kaisers Karl. Die Fahrt hinab ins Tal können Sie mit den inselbekannten Korbschlitten zurücklegen. Zum Abschluss des Tages kehren Sie in einem Weinkeller ein und verkosten den berühmten Madeirawein.

Der Tag beginnt mit einem leckeren Frühstück und reichlich Auswahl an allem was zu einem Wohlfühlfrühstück gehört.
Die meiste Zeit verbringen wir heute zu Fuß beim Stadtbummel und dem Spaziergang durch den tropischen Garten. Die 2 km lange Abfahrt mit dem Holzschlitten geht ziemlich flott und ist eine schöne Gaudi.
Gegen Abend verziehen sich die Wolken und ich genieße die Sonne auf der Poolterrasse bei einem leckeren Cocktail.

IMG_0338
Rue de Santa Maria

IMG_0331
Fischhändler in der Markthalle

IMG_0348
Seilbahn über Funchal

IMG_0368 (2)
Korbschlittenfahrer

IMG_2898
Poolblick

1. Tag: Anreise nach Funchal (Madeira)

Nach Ihrer Ankunft auf Madeira werden Sie bereits erwartet. Auf dem Weg in Ihr ausgewähltes Hotel für die kommenden Tage erhalten Sie erste Eindrücke von der zauberhaft schönen Atlantikinsel.

Pünktlich aufgewacht und kurz nach 5:00 Uhr in die Straßenbahn gestiegen um den Tag mit einem Kinobesuch zu beginnen. Das hält mich davon ab, stundenlang nervös auf den gepackten Koffern zu sitzen um dann überpünktlich loszufahren. Für die Fahrt zum Flughafen habe ich mich für den Fernbus entschieden, da dieser direkt am Flughafen hält muss ich auch keine weiten Wege vom Bahnhof aus laufen.
Mit dem nächsten Bus geht es dann quer über das Rollfeld zum Flieger – und wieder einmal verschlafe ich den Start der Maschine. Ich weiß gar nicht, wie oft ich zwar noch das Anrollen auf der Startbahn mitbekomme, um dann im Himmel wieder aufzuwachen, eine seltsame Gegebenheit, die mir schon sehr oft aufgefallen ist. Am Flughafen in Funchal wird es dann etwas chaotisch – es warten nämlich 2 Taxifahrer auf mich. Ich entscheide mich leider für den falschen Fahrer. Der Veranstalter hat überraschenderweise einen Transfer organisiert und ich mir vorab privat ein Taxi bestellt, das mich vom Flughafen zum Hotel bringen soll.
Der mich fahren sollte stellte sich etwas trottelig an und schickte mich zum Fahrer des Reiseveranstalters. Da ich lieber im Hotel als am Flughafen übernachte, bin ich erst einmal froh endlich anzukommen.
Der Transfer zum Begrüßungstreff läuft auch nicht besser, weil der Fahrer nicht zum vereinbarten Treffpunkt kommt.
Der erste Eindruck der Insel ist sehr positiv, mildes warmes Klima, Sonnenschein. Ein erster entpannter Tag um das Hotel und die nährere Umgebung zu erkunden. Morgen gehts dann richtig los.