13. bis 16. Mai

Die letzten paar Tage habe ich fast alle kleinen Bergstraßen um den Lac de’Annecy abgefahren.
Die Stadt Annecy selbst, ist wirklich sehenswert. Mit den schönen alten Häusern, die kleinen Bäche, die die Stadt durchkreuzen und den verwinkelten engen Gassen macht es wirklich Spaß die Stadt zu besichtigen.

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Leider hat Donnerstagnacht, als ich auf dem nächsten Campingplatz angekommen bin, ein Wetterumschwung eingesetzt. Die Temperaturen sind gefallen und es fing an zu regnen. Es hat den ganzen Freitag durchgeregnet. Aber ich habe mir davon nicht meine gute Laune nehmen lassen und bin im angrenzenden Naturschutzgebiet einige Stunden strömendem Regen spazieren gegangen.

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In der kommenden Woche werde ich jetzt einen Sicherheitstraining für das Gleitschirmfliegen haben. Bin mal gespannt was da auf mich zukommt.

12. Mai 2015

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Für heute sind schon wieder Temperaturen von 35° C gemeldet. Deshalb bin ich schon recht früh aufgebrochen um eine Motorradtour zu unternehmen. Einfach nur den kleinen Bergstraßen am Lac de’Annecy rauf und runter folgen. 3 Stunden Kurven fahren bis der Arsch weh tut.
Nachmittags habe ich mich dann an den See in die Sonne gelegt.
Ab morgen Nachmittag ist Regen und abends Gewitter gemeldet. Ich überlege mir noch ein Programm für schlechtes Wetter, aber erst wenn es soweit ist.
Heute noch eine Übernachtung in Albertville und morgen geht es dann nach Annecy.

11.Mai 2015

Im Aostatal habe ich es mir irgendwie schöner vorgestellt. Die Stadt Aosta ist nett und hat an Geschäften einiges zu bieten. Doch die Ausflugsmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt. Keine schönen Strecken zum Motorrad fahren und zum wandern ist es mit 35° C einfach zu heiß.
Deshalb verlasse ich das Aostatal nach einer Nacht wieder und fahre nach Albertville.
In Albertville bin ich nun auf einem schönen Campingplatz sehr nahe am Zentrum. Die Sonne scheint bei 34° C.

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Hier gefällt es mir deutlich besser. Die Berge ringsum haben alle kleine Sträßchen die zum Gipfel führen. Auf diesen Straßen macht Motorrad fahren Spaß. Unterwegs sind mir einige exotische Tiere begegnet. Ich weiß jetzt auch nicht warum ich bei diesen Tieren jedes Mal an meine Arbeitskollegen denken muss ?

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10.Mai 2015

Die Wetteraussichten für Sonntag sind sehr gut. Heute fahre ich mit der Seilbahn von Chamonix (1035m) zum Aig. du Midi (3842m).

Auf der Zwischenstation in 2317m Höhe sind einige Gleitschirmflieger mit den Startvorbereitungen beschäftigt. Ich hatte mich gestern erkundigt und erfahren, dass es trotz schönem Wetter zur Zeit mit Turbulenzen zu rechnen ist. Also für wenig geübte Flieger wie mich, nicht zu empfehlen. Deshalb habe ich mich entschlossen hier heute nicht zu fliegen.
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Nach meinen Erfahrungen in den Bergen, hatte ich noch nie Probleme mit der Höhe. Doch doch bereits nach ca.1 Stunde bei 3842m habe ich ein leichtes Schwindelgefühl. So als hätte ich zum Frühstück 2 Bier getrunken. Meine Idee um gegen das Gefühl anzukämpfen, ist jetzt wirklich zwei Bier zum Frühstück zu trinken. Doch diese Idee muss ich leider wieder verwerfen, weil es hier nur Heineken Bier gibt. Davon bekomme ich selbst bei 0 m Höhe Kopfschmerzen.
Bei einer heißen Schokolade und einem Schokocroissant geht es mir schon deutlich besser anscheinend war ich nur unterzuckert.
Gegen Mittag fahre ich wieder ins Tal, um anschließend mit der Zahnradbahn zum Gletscher zu fahren. Laut den Schildern und Bildern die man hier über all sehen kann, ist in den letzten 25 Jahren der Gletscher um mehr als 50 % geschrumpft. Hier ist die Klimaerwärmung deutlich zu erkennen.
Es ist aber immer noch genug Gletscher da um darin eine Höhle zu graben. Hier im Eis haben sich Künstler verewigt und einige Kunstwerke erschaffen. Mir gefällt besonders gut der Tisch an dem das Bier nie warm wird.
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Heute Abend verlasse ich Chamonix und werde ins Aostatal fahren.

Ab in den Urlaub

Nachdem ich Freitagmittag bei herrlichem Sonnenschein losgefahren bin und erstaunlicherweise bis Basel keinen Stau hatte, fing es ab der Schweizer Grenze an zu regnen. Was aber auf meine gute Laune keine Auswirkung hatte.

Das fahren auf der Autobahn ist doch recht monoton, deshalb habe ich bei Bern auf einer Autobahnraststätte angehalten, um zu übernachten. Das gleichmäßige prasseln der Regentropfen hat mich dann in den Schlaf gewiegt.
Am Samstagmorgen fuhr ich dann gegen 7:30 Uhr los, mein nächstes Etappenziel: Montreux.
Hier fand ich einen sehr schönen Stellplatz mit gratis Wasser und Strom direkt am Genfer See.
Ein idealer Ort um erst einmal auf den Steinen direkt am See zu frühstücken und es mir anschließend auf der schönen Liegewiese bequem zu machen.

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Nach 2 Stunden ging es weiter über den Pass nach Chamonix. Hier angekommen machte ich es mir auf einem Stellplatz bequem und habe in Ruhe die Innenstadt besichtigt.