Heimreise

Am letzten Tag hat es strahlend blauen, wolkenlosen Himmel. Das perfekte Wetter um noch einmal die letzten Stunden zu nutzen. Koffer sind gepackt, das Zimmer ist geräumt und die Klamotten zum wechseln liegen griffbereit im Rucksack.

Nach ein paar Abfahrten nochmal auf die Sonnenterasse und die herrliche Aussicht genießen.

Die Wartezeit vertreibe ich mir mit einem kleinen Spaziergang um einen kleinen See.  Die Heimfahrt mit dem Zug verläuft ohne Probleme.

Egotrip

Die Skigruppe besteht jetzt nur noch aus 2 Personen und am Nachmittag bin ich sogar eine Einzelgruppe.
Die Wettervorhersage lag mit angekündigtem Schneefall weit 26neben der Wirklichkeit,  am Morgen zeigt sich sogar noch etwas die Sonne, auf dem Berg ist fast nichts los. Haben sich wohl viele von 2der Ankündigung täuschen lassen und sind erst gar nicht hoch gekommen.
Die Piste, welche wir am Nachmittag fahren ist menschenleer und wirkt unberührt und wie frisch präpariert.
Mein Skilehrer, mein Lift, meine Piste.

Fallobst

mein Skilehrer meint, statt zu erzählen wie schön Skifahren ist erzählen die Leute nur von ihren Stürzen.

* Auf dem Ziehweg bin ich zu flott unterwegs und sehe ein X vor mir, sind meine überkreutzten Ski.

* Im Tiefschnee erst die Spur verloren und beim hochfahren auf den Hügel das Gewicht zu weit nach vorne verlagert.

* Auf der Kinderpiste im Slalombereich die Kontrolle verloren und über einen Grashügel gefahren.

Spuren im Schnee 

Nach dem Frühstück gehe ich erst einmal meine Ski und Schuhe im Verleih abholen.. Optimalerweise liegt der Laden direkt an der Bergstation nur ca. 100 m von der Unterkunft entfernt. Danach noch schnell die Anmeldung zur Skischule, einmal Probefahrt und schon beginnt der Unterricht. Die Pisten sind am Morgen voller Nebel, die Sicht nur sehr beschränkt. Ideal um sich voll auf das fahren zu konzentrieren, weil man sonst nicht viel sieht.
Am Nachmittag pustet Wind den Nebel aus dem Berg und die Sonne dringt auf die Piste durch. Wird dann gleich genutzt um im Neuschnee ein paar hübsche Spuren zu ziehen. Hatte anfangs ganz schön wacklige Knie, auch Kraft und Konzentration lassen nach, so das ich mich ein paar mal im Schnee liegend wieder fand.

  

Auf nach Tirol

Das online bestellte Taxi ist überpünktlich da. Am Bahnhof in Mannheim leuchtet schon die Verspätung meines Zuges auf dem Display auf. 35 Minuten, kurze Zeit später sind es schon 50 Minuten. Die Entscheidung 1. Klasse zu fahren zahlt sich schon aus. Statt mir die Beine in den Bauch zu stehen, trinke ich Tee in der warmen Lounge. Keine Schlange am Informationsstand,  mein neuer Fahrplan und einen Umschlag für Fahrpreiserstattung bekomme ich umgehend ausgedruckt in die Hand.

10:00 Uhr Die Verspätung wird schlimmer. Meine Nerven werden ganz schön strapaziert. Mittlereeile hst uns sogar der folgende Zug überholt und die Verspätung ist jetzt bei 80 Minuten. Das bedeutet das ich die Bergbahn zum Hotel nicht mehr pünktlich erreichen werde.

12:00 Uhr Der Zug konnte etwas Zeit gut machen und ich erreiche den letzten möglichen Zug in München, der mich noch rechtzeitig nach Tirol bringt. Die Panik lässt spürbar nach.
Den Rest der Strecke fahre ich mit dem Bus bis Kappl um von dort mit der Bergbahn zum Hotel hochzufahren.

Ausser Koffer auspacken und Abendessen ist nicht mehr viel los.
Während es im Tal regnet, fallen oben dicke, weiße Schneeflocken.